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Januar Dieser Monat trägt seinen Namen nach dem römischen
Gott der Tordurchgänge, des Anfangs und des Endes, Janus. Der hat zwei Gesichter, die in entgegengesetzte Richtung schauen, in das Vergangene und das Künftige.
Nach alter Zeitrechnung ist der Januar der 11. Monat des
römischen Jahres. Im Gregorianischen Kalender ist der Januar der erste Monat des Jahres und zählt 31 Tage.
Deutsche Namen des Januar sind Hartung und Jänner.
In anderen Sprachen heißt der Januar lat. Ianuarius,
ital. Gennaio, frz. Janvier, span. Enero, engl. January, er entspricht dem jüdischen Schebet und dem arabischen Muharrem.
Als Neujahrstag gilt seit 1691 durch Festlegung Papst Innozenz XII. der 1. Januar. Zuvor war für
den Jahresbeginn kein bestimmter Tag ausdrücklich festgelegt. Manchmal ließ man das neue Jahr mit dem Dreikönigstag beginnen (6. Januar)
In den Januar fallen die Tierkreiszeichen Steinbock und Wassermann.
Aberglaube Ein Aberglaube besagt, daß, wenn der Januar verregnet ist, im kommenden Jahr viele Frauen sterben werden (Wehr 1992, 133).
Im Januar gibt es einige sogenannte „verworfene Tage” oder Schwendtage.
Am 2., 3., 4. und 18. Januar sollte demnach nichts von Bedeutung unternommen werden, insbesondere sollten Reisen vermieden werden.
Bauernregeln Herrscht im Januar trockene, sonnige Kälte, so soll dieses auf
eine kommende gute Ernte hinweisen. Erwünscht ist auch eine Schneedecke, die die Erde vor weiterer Auskühlung schützt. Weniger erwünscht ist dagegen Regen, der im Boden gefrieren und so die auf den Frühling wartende Saat
schädigen könnte, wenigstens wird der Boden ausgekühlt und es wird im Frühling alles etwas später zu keimen beginnen.
„Ist der Januar hell und weiß, kommt der Frühling ohne Eis, wird der Sommer sicher
heiß.”
„Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen, Tälern weh.”
„Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt´s zur Ernt´ viel Korn und Klee.”
„Reichlich Schnee im Januar macht den Dung
fürs ganze Jahr.”
„Der Januar muß krachen, soll der Frühling lachen.”
„Je frostiger der Januar, je freudiger das ganze Jahr.”
„Auf trockenen, kalten Januar, folgt viel Schnee im
Februar.”
„Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im Lenz er sein Gesicht.”
„Gelinder Januar bringt spätes Frühjahr.”
„Wenn´s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch
stiebt.”
„Fehlen dem Januar Schnee und Frost, gibt der März nur wenig Trost.”
„Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.”
„Tanzen im Januar die Mücken, muß
der Bauer nach dem Futter gücken.”
„Steh´n im Januar Nebel gar, wird das Frühjahr naß fürwahr.”
„So viele Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.”
„Wächst das Gras im
Januar, ist´s im Sommer in Gefahr.”
„Ist der Januar warm, laß es Gott erbarm.”
Mit freundlicher Genehmigung von: Andreas Zompro http://www.das-schwarze-netz.de
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