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ECKANKAR Eckankar ist uralte Weisheit für die heutige Zeit. Seine Lehre, die im Jahre 1965 wieder an die Öffentlichkeit kam, betont den Wert
persönlicher Erfahrungen als den natürlichsten Weg zurück zu Gott. Ganz gleich, aus welcher religiösen Richtung Sie kommen, sie zeigt Ihnen, wie Sie in sich selbst suchen und horchen können, um Ihr Bewußtsein zu erweitern und
sich spiritueller Verbundenheit zu erfreuen. Erkennen Sie selbst, wie Sie ”vielleicht zum ersten Mal ” ein glückliches, ausgeglichenes und produktives Leben führen und tägliche Sorgen in liebevoller Weise betrachten
können. Obwohl die ECK-Lehre uralte Wurzeln hat, wurde Eckankar als moderne spirituelle Lehre unserer Tage 1965 durch Paul Twitchell eingeführt. Schon in frühen Jahren war er ein Sucher. Er wurde einer Gruppe
von spirituellen Meistern vorgestellt, die den Lauf seines Lebens verändern sollten. Es waren die ECK-Meister. Während sie Paul einem Training für das Amt des Lebenden ECK-Meisters unterzogen, erforschte er die
unterschiedlichsten spirituellen Traditionen unter verschiedenen Lehrern. Die hohe Lehre von ECK war über alle vier Ecken der Welt verstreut. Paul sammelte diese goldenen Lehren von Licht und Ton und machte sie uns
leicht verfügbar. Schon 1965 bot Paul in der Öffentlichkeit Seelenreisen-Workshops an. Er schrieb viele Bücher über Eckankar und über Licht und Ton Gottes. Heute ist Eckankar eine gemeinnützige Organisation, deren
Mitglieder aus über 100 Ländern kommen. Die spirituelle Heimat von Eckankar ist der Tempel von ECK in Chanhassen, Minnesota.
Eck und die Heilige Schrift Eck war ein vortrefflicher Kenner der Heiligen Schrift. Um sie besser zu verstehen, hatte er sich seit seinen Tübinger
Tagen mit dem Studium des Hebräischen befaßt und dieses bei Gregor Reisch in Freiburg und dann bei Johannes Böschenstein und Reuchlin in Ingolstadt fortgeführt. Er war im Chaldäischen bewandert und konnte rabbinische Kommentare
benutzen. In seinen theologischen Werken legte er auf die Begründung durch die Heilige Schrift größten Wert. Seine Predigten waren bewußt schriftnah. Dennoch trug er aufgrund der Erfahrungen mit dem Schriftgebrauch der
Reformatoren Bedenken, die Heilige Schrift in der Volkssprache dem ungebildeten Volke zur Lektüre außerhalb des Schutzes einer bewahrenden Deutung freizugeben. Die Hl. Schrift war ihm ein kostbares, der Kirche anvertrautes Gut,
Schrift und Tradition waren ihm untrennbar, ja die Hl. Schrift selbst sah er bereits als Niederschlag der mündlichen Tradition der Urkirche. Dennoch übersetzte er im Auftrag des bayerischen Herzogs die Heilige Schrift, um
einen von katholischer Seite vertretbaren deutschen Text verfügbar zu haben. Für das Neue Testament übernahm er die Übertragung des Hieronymus Emser, das Alte Testament übertrug er selbst. Er ging hierbei aber nicht auf den
Urtext zurück, sondern nahm die im liturgischen Gebrauch lebendig gebliebene Sprachgestalt der Vulgata zur Grundlage, während Luther und Erasmus sich der Hebräischkenntnisse ehemaliger Ingolstädter Studenten, Luther Johannes
Forsters und Erasmus Wolfgang Capitos, bedienten.
Siegfried Hofmann: Dr. Johannes Eck. Seelsorger - Gelehrter - Gegner Luthers. Ingolstadt 1986.
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