Chakra

1.

Muladhara-Chakra
auch: Wurzel-Chakra

4.

Anahata-Chakra
auch: Herz-Zentrum

7.

Sahasrara-Chakra
auch: Kronen-Chakra

2.

Svadhisthana-Chakra
auch: Sakral-Chakra oder Sexual-Chakra

5.

Vishuddha-Chakra
auch: Kehl-Chakra

 

 

3.

Manipura-Chakra
auch: Nabel-Chakra oder Willens-Chakra

6.

Ajna-Chakra
auch: Stirn-Chakra oder Drittes Auge

 

 

In dem altindischen Lehrgebäude des Tantra sind dem Menschen  sieben feinstoffliche Energiezentren oder Nervenzentren zugeordnet, die auch Chakras oder Chakren genannt werden. Chakra heißt wörtlich übersetzt "Rad". Und hellsichtige Personen, die in der Lage sind, die Chakras zu sehen, berichten übereinstimmend, daß die Chakras als kreisende Energiegebilde wahrgenommen werden können.
Die Chakras werden traditionell als Lotosblüten dargestellt, wobei die Anzahl der Blütenblätter auch der Anzahl der von ihnen jeweils ausgehenden Energiebahnen (Nadis) entspricht.
Den einzelnen Chakren werden verschiedene Bereiche der Natur zugeordnet. Es sind dies u.a. die überlieferten Elemente, Organe, physiologische Nervengeflechte, Farben, Tiere, Begierden oder Bedürfnisse, Gottheiten, Mantren (heilige Wortklänge), und Siddhis (sogenannte übernatürliche Fähigkeiten)
In zahlreichen Büchern hat man sich mit Chakren - dem "Generatorsystem" unseres Körpers - befaßt. Es ist nicht möglich, dem Umfang des Themas in nur einem Kapitel gerecht zu werden. Um die Bedeutung des Potentials von Reiki als Wegbereiter für persönliche/spirituelle Weiterentwicklung verstehen zu können, erachten wir ein minimales Verständnis dieses Energiezentren als nützlich.
Wie bereits erwähnt, besteht unser physischer Körper aus verschiedenen unterschiedlich schwingenden Energieformen. In unserem physischen (d.h. greifbaren) Körper gibt es zahlreiche Energiezentren von noch höheren Schwingungen, als die zuvor von der Wissenschaft beobachteten. Vor langer Zeit wurden diese Zentren von Mystikern in verschiedenen Teilen der Welt beschrieben. Der Ausdruck 'Chakra' kommt aus dem Sanskrit und bedeutet "kreisförmige Bewegung". Die Übersetzung variiert, mal "schnell wirbelnder Energiestrudel", mal "Rad".
Es scheint mehr als dreihundert dieser Energiezentren zu geben. Dieses Kapitel erläutert den Zusammenhang und die Beziehung der Chakren zu Reiki und den Reiki-Einweihungen erläutern. Schwerpunkt wird auf die sieben Hauptchakren und die zwei Handchakren gelegt.
Nach der Empfängnis steht die Entwicklung des Zentralnervensystems im Mittelpunkt des Frühstadiums embryonalen Wachstums. Durch das Zentralnervensystem erhält der Körper seine Lebenskraft. Die sieben Hauptchakren sind schnell schwingende Bewußtseinszentren oder Energiezentren, die in unmittelbarer Nähe des Zentralnervensystems liegen. Diese Energiezentren können mit den Energiegeneratoren des heranwachsenden Organismus oder dem 'Plan des Lebens' [1] verglichen werden.
In ihrer Aufgabe als Umwandlungszentren transformieren die Chakren feinstoffliche Schwingungen in nervale, zelluläre und hormonelle Energien innerhalb des physischen Körpers. Die Kanäle oder feinen "Wege", die diesen Austausch geistiger und körperlicher Energie ermöglichen, nennt man 'Nadis'.
In verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte inzwischen das Vorhandensein der Chakren bestätigt werden. Als Folge hierauf beginnen die Wissenschaftler zunehmend anzuerkennen, was Mystiker bereits seit langem bezüglich ihrer Bedeutung und Beziehung zu physiologischen Vorgängen lehren. Funktionsstörungen im Bereich der Chakren oder Nadis zeigen sich unmittelbar als pathologische Erscheinungen des Nerven-/Hormonsystems, welche wiederum den gesamten Körper/Geist beeinflussen.
Die körperlichen, geistigen und spirituellen Aspekte des Körpers arbeiten zusammen und sind eng miteinander verbunden. Daher ist es wichtig , zu bedenken, daß sich jede Funktionsstörung auf physiologischer Ebene immer auch, in gewissem Ausmaß, auf den feinstofflicheren Ebenen widerspiegelt.
Die folgende Information ist eine kurze Zusammenfassung der Wirkungsweise der Chakren in emotioneller, geistiger, physiologischer und spiritueller Hinsicht. Diese Erklärung erleichtert Dein Verständnis der Aktivierung von Reiki in den Händen und die Bedeutung des Vorganges der Reiki-Einweihung.
Die sieben Hauptchakren stehen im Zusammenhang mit vielen Vorgängen und Eigenschaften. In diesem Buch werden wir uns nur mit den für unser Anliegen Bedeutenden befassen. Der wichtigste Zusammenhang besteht mit den endokrinen Drüsen. Das endokrine System steuert die Hormonversorgung und -sekretion ins Blut. Diese Sekretionen bestimmen die Wachstumsrate, sexuelle Entwicklung und zahlreiche physiologische Vorgänge.
Die Chakren haben ferner zu ihnen gehörende Organe, Eigenschaften oder Gefühle [2], Farben und Elemente. Die Information bezüglich der Chakren variiert, aber wir müssen beachten, daß es verschiedene, ineinander verschachtelte Ebenen gibt, dieses Thema zu behandeln. Wir bleiben hier nur an der Oberfläche eines gewaltigen und fein ausgeklügelten Systemes.

Die Chakras mit schlafender Shakti
Im untersten Chakra liegt inaktiv die Schlange (Shakti), die im tantrischen Prozeß erwacht, um über die einzelnen Chakras als Kundalini oder Schlangenkraft aufzusteigen. Dadurch wird die jeweilige Funktion des betreffenden Chakras angeregt. Hat sie das siebente Chakra erreicht, vereinigt sie sich mit Shiva, und der Mensch ist zu einem lebend Befreiten (Jivanmukta) geworden.
Neben den Chakras haben in diesem System die sogenannten Nadis eine besondere Funktion. Die Nadis sind feinstoffliche Kanäle, über die bei dem Kundalinivorgang unter anderem auch die damit verbundenen Energieprozesse ablaufen. Nach tantrischer Überlieferung soll es 75 .000 solcher Nadis geben, es gibt sogar Quellen, die von 350.000 solcher Kanäle sprechen. Dieses System der Nadis wurde häufig auch mit dem Blutkreislauf auf der groben physischen Ebene verglichen, mit dessen Hilfe der Organismus mit Sauerstoff versorgt wird. Das System der Nadis dagegen hat im wesentlichen die Aufgabe, den feinstofflichen Organismus mit Lebensenergie, dem Prana zu versorgen. Namentlich benannt werden in der Regel von der großen Anzahl der Nadis nur die drei wichtigsten: Sushumna, Ida und Pingala.
Sushumna verläuft als der wesentlichste der Kanäle, vom siebten Chakra kommend durch die Wirbelsäule abwärts zum ersten Chakra hin. Auf diesem Weg abwärts verzweigen sich von diesem Nadi paarweise Nebennadis, von denen sich wiederum unzählige Unternadis abzweigen. Die Kundalini steigt durch die Sushumna hindurch zum siebenten Chakra auf. Sushumna wird Gott Brahma zugeordnet.
Pingala befindet sich rechts neben Sushumna und führt dem Organismus das Prana über das rechte Nasenloch zu, wirkt anregend und steht in enger Beziehung zur Natur der Sonne. Die Uttara Gita bezeichnet Pingala auch als Deva-Yana, als Fahrzeug oder Kanal der Götter also.
Ida sorgt für die Aufnahme der Lebensenergie (Prana) durch das linke Nasenloch, wirkt beruhigend und wird mit der Kraft des Mondes in Verbindung gebracht. Ida gilt als Pitri-Yana, als Kanal der Pitris, einer Gruppe von gottähnlichen Wesen.
Der erleuchtete Yogi kann folglich diese Nadis benutzen, um mit den Göttern in Kontakt zu treten und die Welten dieser Mächte zu betreten.

Die sieben Haupt-Cakras

Chakra ist ein Wort aus dem Sanskrit, der alten indischen Hochsprache und heisst wörtlich übersetzt "Rad, Kreis". Chakras sind Energiezentren im menschlichen Körper, jedoch nicht auf der physischen, sondern auf der feinstofflichen Ebene. Überall wo sich unsere Energiebahnen, die Nadis kreuzen, befindet sich ein solches Energiezentrum. Die drei Hauptenergiekanäle sind susumna im Bereich der Wirbelsäule, ida und pingala, die susumna in sieben Punkten kreuzen. Dort befinden sich die sieben Hauptchakras. Ein Ziel des Yoga ist, die Chakras zu öffnen, so dass prana, die Lebensenergie ungehindert fliessen kann.

Mit freundlicher Genehmigung von: Ulrich Wendlandt, Der Weg der alten Zauberer - Vom  Ursprung magischer Stäbe, Cersken-Kanbaz-Verlag


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